// Übergriffe von Rechts

Köln: Die unheilige Allianz der Neonazis

Diesen Sonntag fand in Köln unter dem Motto „Hooligans gegen Salafismus“ eine der größten Neonazi-Demonstrationen der letzten Jahre mit 4.500 Teilnehmern statt. Es wurden rassistische Parolen gerufen, volksverhetzende T-Shirts getragen und Menschen angegriffen.

Hier waren Neonazis aus verschiedenen Spektren gemeinsam unterwegs: Rassisten aus verschiedenen „Hooligan“gruppen, Kader von NPD und der „Rechten“, Rechtsrocker und viele Anhänger der Neonazi-Kameradschaften, darunter auch NPD und Kameradschaftvertreter aus Hessen:

NPD-Hessen: Wer ist Jörg Krebs?

Die hessischen Neonazis sind nun stolz auf ihren Gewaltexzess und mobilisieren für den 15.11 nach Hamburg...

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Neonazis in Hessen – Aktivitäten der letzten Woche*

Es wird immer wieder behauptet, Hessen hätte kein „Problem“ mit Neonazis, da diese einen „großen Bogen“ um das Bundesland machen würden. Das ist nicht erst seit den Übergriffen, Mordversuchen und Morden, Rechtrockkonzerten und vielen Aktionen der extremen Rechten widerlegt. Trotzdem werden viele – in Hessen fast schon alltägliche Vorfälle – nicht oder nur als „Randnotiz“ öffentlich thematisiert.

Friedberg (Wetteraukreis): Auf dem Friedberger Herbstmarkt waren neben für Außenstehende nicht erkennbare Neonazis auch deutlich erkennbare unterwegs. Eine Person mit Pulli einer bei Neonazis sehr beliebten Modemarke arbeitete dort und amüsierte sich später in Friedberger Kneipen. Andere ließen sich in „Lunikoff-Shirt“ von Partyfotografen ablichten (Bilder liegen uns vor)...

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Friedberg: Wirt wegen zeigen des Hitlergrußes verurteilt

Ein Wirt in Friedberg fiel am 01.Mai 2013 mit einem Hitlergruß und Nazi-Parolen auf. Dies wurde von der Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. dokumentiert und es wurde reagiert: Der Wirt wurde angezeigt und es gab Gespräche mit den Anwohner_innen. Die Kneipe wurde seitdem nie wieder geöffnet und der Wirt wurde nun wegen dem Vorfall verurteilt – siehe Artikel der Wetterauer Zeitung

Hintergrund: Antisemitischer Hassgesang in Friedberg

Kein Raum für Neonazis und ihre „Partys“

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01. Mai – Antisemitischer Hassgesang in Friedberg – *Update

Am 1. Mai ab 19 Uhr konnten in einem ehem. Imbiss in der Hanauerstr. , der nun zur Kneipe umgebaut wurde, einige Menschen ihrem Hass freien Lauf lassen. Im Hintergrund lief ein lautstarker Schlager, der um Nazi-Parolen eines 49-jährigen ergänzt wurde. Hier waren etwa 15 Menschen anwesend. Die komplette Straße wurde beschallt. Neben SS-Parolen, dem „Hochlebenlassen“ von Adolf Hitler wurde auch mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Ein 49-jährigen Friedberger konnte hierbei idendifiziert werden. Die komplette Szenerie wurde von Antifaschit_innen beobachtet und dokumentiert. Es wurde Anzeige gestellt.  Die gerufene Polizei traf mit 6 Polizisten ein und kontrollierte zuerst die Gäste des Hexenhäuschens um später in die gegenüberliegende Landsmannschaft(s.u.*)  zu gehen...

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Neonazis in Bad Vilbel/Karben aktiv – Bezug zum 01.Mai in FFM?

Neonazis in Bad Vilbel/Karben aktiv: In Karben wurden an mehreren Bahn-Unterführungen Aufkleber einer Neonazi-Gruppe großflächig verklebt. In Bad Vilbel gab es Hakenkreuze am Sport,- und Kulturforum und es wurde versucht, ein Feuer zu legen. Die Aktionen sind evtl. im Zusammenhang mit dem 01.Mai in FFM zu sehen. Dies ist in Karben die 3. uns bekannte Aktion von Neonazis nach einer Stickerkampagne mit antisemitischen Motiven und dem Aufhängen eines Transpis am Rathaus. Die Neonazi-Szene in Bad Vilbel und Karben ist relativ überschaubar und im Vergleich zum restlichen Wetteraukreis schwach ausgeprägt. In Bad Vilbel wohnt ein bekannter Aktivist eines „hessischen Neonazi-Netzes“ und in Karben gibt es ein paar vereinzelte Neonazis (Stärker aktiv im Ort Burg-Gräfenrode)...

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